Unabhängiger Gitarren-Ratgeber

Gitarre lernen: Der unabhängige Ratgeber für Einsteiger und Wiedereinsteiger

Gitarre lernen gelingt mit wenig Ausrüstung und einem klaren Plan: eine gut eingestellte Gitarre, ein Stimmgerät, täglich rund 20 Minuten und eine sinnvolle Reihenfolge. Zuerst einfache offene Akkorde wie E-Moll und A-Moll, dann gleichmäßiger Rhythmus, nach wenigen Wochen das erste Lied. Hier steht, wie jeder Schritt funktioniert, ohne Kursverkauf und ohne Abo.

Der Lernpfad

In fünf Schritten zum ersten Lied

  1. Gitarre wählen und stimmen

    Eine gut eingestellte Gitarre und ein Stimmgerät. Mehr braucht es zum Start nicht.

    Erste Gitarre kaufen
  2. Die ersten Akkorde

    E-Moll und A-Moll, dann D, E und A, schließlich C und G. Saite für Saite sauber.

    Griffbilder ansehen
  3. Rhythmus von Anfang an

    Zählen, gleichmäßig pendeln, die ersten Schlagmuster und ein Zupfmuster.

    Zu den Mustern
  4. Täglich kurz üben

    Rund 20 Minuten am Tag, mit festem Ablauf und einem Plan zum Abhaken.

    30-Tage-Plan
  5. Den eigenen Lernweg finden

    Selbst lernen, Unterricht, App oder Videokurs: was zu Zeit, Budget und Lerntyp passt.

    Lernwege vergleichen
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Was du über das Gitarrespielen wissen solltest

Tabs lesen

So sieht ein Tab aus

Sechs Linien, sechs Saiten, die hohe e-Saite oben. Die Zahlen nennen den Bund. Dieses kleine Zupfmuster in A-Moll ist eine der ersten Übungen für die Schlaghand: Daumen auf der A-Saite, dann Zeige-, Mittel- und Ringfinger.

e|-------0-----------|
H|-----1---1---------|
G|---2-------2-------|
D|-------------------|
A|-0-----------------|
E|-------------------|

Tabs und Noten lesen lernen

Gitarrenarten

Konzert, Western oder E-Gitarre?

ArtSaitenPasst zu
KonzertgitarreNylon, weichKlassik, Bossa, Kinderlieder
WesterngitarreStahl, hellPop, Folk, Liedbegleitung
E-GitarreStahl, dünnRock, Blues, Metal

Wichtiger als die Art ist eine niedrige Saitenlage. Woran du eine gut spielbare Gitarre erkennst, steht im Ratgeber Erste Gitarre kaufen.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Kann man mit 40, 50 oder 60 noch Gitarre lernen?
Ja. Erwachsene lernen anders als Kinder, aber nicht schlechter: Sie verstehen Zusammenhänge schneller, üben gezielter und wissen, welche Musik sie spielen wollen. Die Finger brauchen anfangs etwas länger, um Hornhaut und Beweglichkeit aufzubauen. Entscheidend ist regelmäßiges, kurzes Üben.
Wie lange dauert es, Gitarre zu lernen?
Erste einfache Lieder mit drei oder vier Akkorden sind bei täglichem Üben oft nach wenigen Wochen möglich. Sicheres Begleiten mit Barré-Akkorden und verschiedenen Rhythmen braucht eher Monate. Ein Ende gibt es nicht, auch Profis lernen weiter.
Welche Gitarre ist für Anfänger am besten?
Die, die zur Musik passt, die du spielen möchtest, und die gut eingestellt ist. Konzertgitarren haben weiche Nylonsaiten, Westerngitarren klingen heller und lauter, E-Gitarren lassen sich leicht greifen, brauchen aber einen Verstärker.
Tun die Finger beim Gitarre lernen weh?
In den ersten Wochen ja, vor allem auf Stahlsaiten. Die Fingerkuppen bilden mit der Zeit Hornhaut, dann lässt der Schmerz nach. Kurze tägliche Einheiten sind schonender als lange Sessions. Schmerzen in Handgelenk oder Unterarm deuten dagegen auf zu viel Druck oder eine ungünstige Haltung hin.
Verkauft Saitenfabrik Kurse oder Unterricht?
Nein. Saitenfabrik ist ein unabhängiger Ratgeber. Wir verkaufen keine Kurse, Instrumente oder Zubehör, vermitteln keine Lehrkräfte und geben keinen Unterricht. Wir erklären, wie Gitarrelernen funktioniert, und vergleichen Lernwege neutral.
Über diesen Ratgeber

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Die Inhalte schreibt die Redaktion Saitenfabrik. Wir erklären Grundlagen, die in Lehrbüchern und im Unterricht allgemein vermittelt werden, und vergleichen Lernwege nach nachvollziehbaren Kriterien. Wenn dir ein Fehler auffällt, freuen wir uns über einen Hinweis.